Mehr als nur Holen
Strukturierte Apportierarbeit für Retriever und alle Hunde mit Aufgabenfreude — vom Markieren bis zur Verlorensuche.

Was Dummyarbeit ist — und was sie nicht ist
Dummyarbeit ist strukturierte Apportierarbeit mit klar definierten Abläufen — markieren, suchen, aufnehmen, zurückbringen, abgeben. Sie ist nicht das schnelle Werfen-und-Holen mit dem Ball, das viele Hunde in einen Erregungs-Loop bringt. Sie ist auch keine Konkurrenz um den Gegenstand, kein Drill, kein Antreiben. Sie ist die ruhige Form der Zusammenarbeit, bei der dein Hund seine Stärken nutzen darf, ohne in Aktionismus zu kippen.
Apportieraufbau – vom sauberen Rückbringen bis zu komplexeren Abläufen
Markierungen und Suchen in unterschiedlichem Gelände – Wiese, Wald, Dickung
Warten, Orientierung und Konzentration trotz spannender Reize
Teamarbeit: Kooperation mit dem Menschen statt blosse Beschäftigung
Passende Aufgaben für Hunde, die mehr brauchen als Spaziergang und Grundsignale
Für welche Hunde sie passt — und für welche nicht
Arbeitsfreudige Hunde
Für Hunde, die gerne suchen, apportieren, warten, beobachten und mit ihrem Menschen zusammenarbeiten.
Familienhunde mit Aufgabenbedarf
Auch Hunde ohne Retriever-Stammbaum profitieren von ruhiger, strukturierter Kopfarbeit, wenn sie passend aufgebaut wird.
Ruhe + Konzentration
Dummyarbeit soll nicht nur auslasten, sondern regulieren: weniger blinder Aktionismus, mehr Klarheit, Aufgabenverständnis und Zusammenarbeit.
Wie ein Trainings-Block bei mir abläuft
Im Erstgespräch klären wir, was dein Hund schon kann, was schwerfällt und wo er hin soll. Eine Einzelstunde ist der Einstieg — wir trainieren konkret, ich schaue mir an, wie ihr zusammen arbeitet, und du bekommst den ersten Trainings-Plan an die Hand.
Eine typische Folgestunde (60 Min) hat einen klaren Aufbau: kurzer Warm-Up mit Grundsignalen, ein bis zwei strukturierte Apportier- oder Such-Übungen mit steigender Komplexität, Wiederholung der Schlüssel-Übung, Reflexion am Ende. Zwischen den Stunden bekommst du kompakte Trainings-Hausaufgaben.
Wir trainieren im 1:1 oder in der Kleingruppe (max. 4 Teams). Das Setting ist Wiese, Wald oder Stoppelfeld — keine Hundeplatz-Bubble.
Was du mitbringst, was ich mitbringe
Du brauchst keine vollständige Dummy-Ausstattung, bevor wir loslegen. Ich bringe Dummies in unterschiedlichen Gewichten und Standardausstattung für Markierungen und Verlorensuche mit.
Du brauchst: eine Schleppleine 5–10 Meter, Halsband und Geschirr, Wasser für deinen Hund, Beute- oder Futter-Belohnung in einer Tasche, wetterfeste Kleidung für dich.
Sobald du langfristig in die Dummyarbeit einsteigst, lohnt sich ein eigener Set: vier bis fünf 500 g Dummies, eine Retrieverleine, eine ACME Hundepfeife 211½ sowie eine Dummyweste oder Dummytasche. Ich berate dich gerne zu Materialien und Bezugsquellen.
Was kostet die Dummyarbeit?
Einzeltraining 45–60 Min — CHF 100. Das Training findet grundsätzlich im Raum Baar/Zug oder in Absprache an festgelegten Orten statt. In Baar ist die Anfahrt inklusive, ausserhalb Baars CHF 1.– pro gefahrenem Kilometer.
Kleingruppe 5er-Block (max. 4 Teams) — CHF 250. Das ergibt CHF 50 pro Lektion und passt für Hunde, die in einer ruhigen Gruppe besser arbeiten.
Telefon- oder Online-Vorgespräch kostenfrei. Wir klären, ob Dummytraining zu deinem Hund und eurer Konstellation passt.
Preise in CHF, brutto. Keine MWST gemäss Art. 10 MWSTG (Kleinunternehmen). Zahlung per Rechnung oder Twint nach jedem Termin.
Nächste Dummygruppe
Die Dummygruppe (5er-Block) startet, sobald drei bis vier Teams zusammenkommen.
Trag dich unverbindlich ein. Ich melde mich, sobald ein konkreter Termin steht. Du entscheidest dann, ob es passt.
Du möchtest früher starten? Einzelstunden zur Dummyarbeit sind jederzeit möglich.
Häufige Fragen zur Dummyarbeit
Ist Dummyarbeit nur für Retriever?
Nein. Dummyarbeit funktioniert für jeden Hund mit Aufgabenfreude — Labrador, Vizsla, Drahthaar, Australian Shepherd, Border Collie oder Mischling. Entscheidend ist die Bereitschaft zu Suchen, Apportieren und Zusammenarbeit.
Mein Hund apportiert nicht — funktioniert Dummyarbeit trotzdem?
Ja, mit sauberem Aufbau. Apportieren ist kein angeborenes Verhalten, sondern lernbar. Wir starten mit einfachem Aufnehmen und Halten, bevor wir an das Zurückbringen gehen.
Welche Voraussetzungen muss mein Hund mitbringen?
Belastbarer Grundgehorsam (Sitz, Bleib, Rückruf in geringer Ablenkung), Bindung zu dir, gesund und altersgerecht entwickelt. Welpen ab 5–6 Monaten können einfach starten.
Was ist der Unterschied zwischen Apportieren, Dummyarbeit und Ballwerfen?
Ballwerfen ist schnelles, oft hochfrequentes Werfen-und-Holen — viele Hunde geraten in einen Erregungs-Loop. Apportieren ist die strukturierte Form des Aufnehmen-und-Zurückbringens. Dummyarbeit ist nochmal komplexer: markieren, suchen, anzeigen, mit verschiedenen Distanzen und Untergründen.
Wie viele Trainings brauche ich, bis es sich lohnt?
Spürbare Fortschritte sind nach 5 Einzelstunden meist da. Eine stabile Trainings-Basis braucht 10–15 Stunden. Danach sind viele Halter-Hund-Teams eigenständig und kommen alle paar Monate für Feinschliff.
Wo trainieren wir?
In Baar, Cham oder Umgebung — Wiese, Wald, Stoppelfeld, je nach Übung und Wetter. Anfahrt in Baar inklusive. Ausserhalb Baar: CHF 1.– pro gefahrenem Kilometer.
Was kostet ein Einstieg?
Telefon- oder Online-Vorgespräch: gratis (15–20 Min). 90-Min-Anamnese-Lektion: CHF 150. Folgestunden 60 Min: CHF 120. 5er-Block 60 Min: CHF 570. Alle Preise in CHF, keine MWST (Kleinunternehmen).
Was, wenn Dummyarbeit nicht das richtige für meinen Hund ist?
Im Erstgespräch klären wir genau das. Wenn Dummyarbeit nicht passt, zeige ich dir Alternativen: Nasenarbeit, Personal Training, oder einfach mehr Struktur in den Alltagstrainings. Verbindlich wird’s erst, wenn wir beide sicher sind, dass es passt.
Telefonisch oder online, kostenfrei und unverbindlich. Wir klären gemeinsam, was dich beschäftigt und ob mein Ansatz zu dir und deinem Hund passt.
